Eigene Musikprojekte

Musik, Texte und Gesang sind für mich Ausdruck von Emotionen.
Sie geben Gedanken eine Form, für die Worte allein oft nicht ausreichen. Klang macht fühlbar, was sonst unausgesprochen bleibt – Wut, Ruhe, Zweifel, Hoffnung.

Ob eine Stimme von einem Menschen oder von einer Maschine erzeugt wird, verändert nichts an dem, was dahintersteht: dem inneren Zustand, der transportiert werden will. Musik ist für mich kein Produkt, sondern ein Ventil, ein Spiegel und manchmal die einzige Sprache, die ehrlich genug ist.

Mein erstes Musikprojekt beschäftigt sich mit dem inneren Umgang mit Ablehnung, Geringschätzung und stiller Provokation. Im Mittelpunkt steht nicht die laute Gegenwehr oder offene Eskalation, sondern bewusste Selbstkontrolle. Die zentrale Idee ist, dass wahre Stärke nicht im Zurückschlagen liegt, sondern im Standhalten.

Der Text arbeitet mit starken Gegensätzen: äußere Ruhe gegen inneres Brennen, Schweigen gegen Wut, Geduld gegen impulsive Gewalt. Ablehnende Worte werden nicht verdrängt oder ignoriert, sondern aufgenommen, verarbeitet und erinnert. Die „Rache“ ist hier kein aktiver Angriff, sondern eine Konsequenz aus Haltung, Selbstachtung und Zeit.



Wenn ein Mensch sagt, er mag dich nicht

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