Schweinebraten

Schweinebraten aus dem Römertopf

Heute gab es bei uns einen richtig leckeren Schweinebraten, zubereitet von meiner Frau im Römertopf. Und ich muss sagen: Das ist wirklich eine sehr gute Art, Schweinebraten schön saftig und aromatisch zuzubereiten.

Das Fleisch wurde einige Stunden vorher in Salz eingelegt. Auf Pfeffer sollte man zu diesem Zeitpunkt verzichten, da er beim späteren scharfen Anbraten schnell verbrennen kann.

Der Römertopf wurde vor der Zubereitung etwa eine Stunde gewässert. In der Zwischenzeit wurde das Fleisch in einer beschichteten Pfanne von allen Seiten kräftig angebraten, auch die Schwarte. Wer es etwas magerer mag, kann die Schwarte bereits vor dem Braten rautenförmig einschneiden. Anschließend wurde der Braten mit Pfeffer und Kümmel eingerieben.

In den Römertopf kamen etwa 250 ml Brühe sowie das vorbereitete Gemüse. Wichtig ist: Der Römertopf kommt immer in den kalten Ofen und wird dann langsam auf etwa 200 °C aufgeheizt. Sobald der Topf ungefähr 150 °C erreicht hat, kann der heiße Schweinebraten mit der Schwarte nach unten hineingelegt werden. Danach wird er zunächst etwa eine Stunde mit geschlossenem Deckel gegart.

Anschließend wird der Braten gewendet. Die Schwarte wird rautenförmig eingeschnitten, großzügig mit Salz eingerieben und der Schweinebraten kommt für eine weitere Stunde zurück in den Ofen.

Danach werden Brühe und Gemüse aus dem Römertopf genommen, passiert und zu einer schönen Sauce gebunden. Der Braten kommt ohne Deckel noch einmal in den Ofen und wird für etwa 10 Minuten gegrillt, bis die Kruste schön knusprig ist. Hier sollte man allerdings ein Auge darauf haben, denn jeder Ofen hat bekanntlich seinen eigenen Charakter. Manche Öfen grillen, andere führen eher ein persönliches Racheprogramm durch.

Als Beilage passen Rotkohl und Knödel ganz wunderbar dazu.

Ein kleiner Hinweis zum Schluss: Die Garzeit richtet sich natürlich nach der Größe des Bratens. Als grobe Faustregel kann man mit etwa einer halben Stunde pro Pfund rechnen.

Inspirationen für gute Rezepte holen wir uns übrigens auch gerne bei Chefkoch.de. Dort findet man immer wieder schöne Ideen, die man nach eigenem Geschmack abwandeln kann.

Einfach lecker. Guten Appetit!


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